10 Tipps zum Führen von Blinden und Sehbehinderten
Blinde oder sehbehinderte Menschen haben ihre individuellen Vorlieben, wie sie geführt werden möchten. Eine Sache haben in der Regel aber alle gemeinsam: Je sicherer die führende oder helfende Person ist, desto sicherer fühlen sich auch die Betroffenen. Hier die 10 wichtigsten Tipps aus der Broschüre des Schweizerischen Blindenbunds.
Zwei wichtigste Grundregeln:
- Bleiben Sie beim Führen immer in Körperkontakt
- Gehen Sie stets einen halben Schritt voraus
Weitere Tipps:
- Kontaktaufnahme Sprechen Sie die Person freundlich an. Falls sie nicht reagiert, berühren Sie sie gleichzeitig.
- Sich vorstellen Nennen Sie einfach ihren Namen, das macht’s persönlicher.
- Nächste Schritte aussprechen Reden Sie mit der Person. Sagen Sie, was Sie gemeinsam vorhaben und erzählen Sie, wohin es geht.
- Arm anbieten in der Grundstellung (Sattelgriff) Die blinde Person fasst den Arm der helfenden Person oberhalb des angewinkelten Ellbogens.
- Gemeinsam planen Besprechen Sie sich, damit es keine Missverständnisse gibt.
- Im Sprachkontakt bleiben Oft ist es hilfreich, ein Gespräch zu beginnen oder die Umgebung zu beschreiben.
- Warnen und aufmerksam machen Wenn sich Betroffene im Strassenverkehr falsch verhalten, machen Sie eine Rückmeldung.
- Unsicherheiten aussprechen Sprechen Sie eigene Unklarheiten direkt an und klären Sie diese.


