
Bis heute sitzt er jeden Dienstag für TIXI am Steuer. Fix eingeplant und zusätzlich immer wieder spontan dort im Einsatz, wo Unterstützung gebraucht wird. Zuerst fährt er ab Dübendorf, später wird der neue Standort in Esslingen eröffnet. Heute übernimmt er in Egg das Fahrzeug. Oft fährt er sogar mit dem Velo von Gossau dorthin, bevor seine Tour beginnt.
Wer Max Baumann begegnet, merkt schnell: Für andere da zu sein, zieht sich wie ein roter Faden durch sein Leben. Ursprünglich lernt er Automechaniker und hätte später das Transportunternehmen seines Vaters übernehmen können. Doch Max entscheidet sich anders. Er wird Diakon. Engagiert sich in der Kirche und organisiert dort Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche. Arbeitet acht Jahre als Betreuer in einem Drogenrehabilitationshaus. Nimmt zusammen mit seiner Frau zwei Pflegekinder bei sich auf – Beziehungen, die teilweise bis heute bestehen.

Hilfe, die Grenzen überwindet
Auch über die Schweiz hinaus hilft er, wo Hilfe gebraucht wird. Immer wieder fährt er mit dem LKW Hilfsgüter nach Rumänien oder in die Ukraine. Besonders vor Weihnachten sind seine Transporte voll beladen mit Päckli für Menschen, die Unterstützung dringend nötig haben. Und trotzdem findet Max noch Zeit für seine Leidenschaften: Velofahren, Skifahren und Reisen.

Warum also investiert er Woche für Woche seine Zeit bei TIXI?
«Weil es unglaublich viel Sinn macht», sagt er. «Ich ermögliche Menschen, am Leben teilzunehmen, obwohl sie das sonst vielleicht nicht könnten.»
Besonders schätzt er dabei die Flexibilität seines Engagements. Wenn einmal etwas dazwischenkommt, kann er seine Schicht unkompliziert verschieben. So lässt sich das freiwillige Fahren gut mit seinen anderen Interessen und Hobbys verbinden.
Menschen wie Max Baumann machen TIXI möglich. Mit Zeit, Herz und der Bereitschaft, anderen Mobilität und Teilhabe zu schenken.
«Ich investiere Zeit in etwas, was sehr viel Sinn hat.»
Max Baumann über sein freiwilliges Engagement bei TIXI
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