Vorsorge im Alltag, Unterstützung im Ernstfall

Im Wohnzimmer über ein Kabel gestolpert, auf der Treppe den Halt verloren, in der Badewanne ausgerutscht: Ein Unfall passiert schnell und oft bei alltäglichen Tätigkeiten. Meist bleibt es bei einem Schrecken. Doch was geschieht, wenn ein kleines Missgeschick schwerwiegende Folgen hat und zu eingeschränkter Mobilität oder teilweise sogar zum Verlust der Selbstständigkeit führt?

Fokus

TIXI Fahrerin sichert Rollator

Mit über 290’000 verletzten Personen pro Jahr sind Stürze in der Schweiz die häufigste Unfallursache. Rund 16’000 Personen verletzten sich dabei schwer.

Massnahmen zur Unfallprävention

Um solche Schicksalsschläge möglichst zu vermeiden, gibt es wirksame Massnahmen zur Unfallprävention. Besonders bei älteren Erwachsenen steigt das Sturzrisiko aufgrund nachlassender Kraft, eines verminderten Gleichgewichts und eingeschränkter Reaktionsfähigkeit. Umso wichtiger sind geeignete Gehhilfen, stabile und passende Schuhe, regelmässiges Krafttraining sowie ein sicheres Wohnumfeld.

Stürze verhindern

Die Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) ist ein Kompetenzzentrum für die Prävention von folgenschweren Unfällen in der Schweiz. Im öffentlichen Auftrag informiert, berät und forscht sie zu Nichtberufsunfällen, Risiken und Gefahrenquellen.

Selbsteinschätzung für mehr Klarheit

Ein weiterer, wichtiger Schritt ist die ehrliche Selbsteinschätzung und der Mut, offen über Unsicherheiten und Ängste zu sprechen. Zögern Sie nicht, das Thema mit einer Fachperson zu besprechen, wenn Sie eine oder mehrere der folgenden Fragen mit «ja» beantworten:

  • Fühle ich mich beim Stehen oder Gehen unsicher?
  • Habe ich Angst, zu stürzen?
  • Bin ich in den letzten zwölf Monaten gestürzt?

Zum kompletten Fragenkatalog

Die Wahl des passenden Hilfsmittels

Ist die Entscheidung gefallen, die eigene Sicherheit mit einer Gehhilfe zu erhöhen, gilt es, das passende Hilfsmittel auszuwählen.

Hilfsmittel und Tipps

Unfall passiert – wie weiter?

Leider lässt sich nicht jeder Unfall verhindern. Wie weiter, wenn man plötzlich mit einer eingeschränkten Bewegungsfähigkeit konfrontiert ist? Die Wahl des richtigen Hilfsmittels – sei es ein Rollstuhl, ein Elektroscooter oder ein Pflegebett – ist entscheidend, um weiterhin möglichst selbstbestimmt leben zu können.

Die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft Hilfsmittelberatung (SAHB) ist eine gesamtschweizerische Fachstelle für die unabhängige Beratung von Menschen mit Behinderungen, Personen im AHV-Alter sowie deren Angehörigen und Bezugspersonen. Neben der Beratung bietet die SAHB auch professionellen Service- und Wartungsleistungen für verschiedene Hilfsmittel sowie die Möglichkeit, Hilfsmittel und Produkte vor Ort auszuprobieren.

Einfache Übungen für den Alltag

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