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Walter Nebiker: Ein Leben auf Achse

Einst chauffierte Walter Nebiker Reisende quer durch Europa. Heute ist er selbst auf einen Fahrdienst angewiesen. TIXI fährt ihn dreimal wöchentlich zur Dialyse.

Fahrgäste und ihre Geschichten

TIXI Fahrgast Walter Nebiker im Dialysezentrum

Immer montags, mittwochs und freitags fährt kurz nach dem Mittagessen ein TIXI Fahrzeug in der Spichergasse in Winkel bei Bülach vor. Walter Nebiker ist dann schon parat. Bei schönem Wetter nimmt er zum Warten gerne draussen auf der Terrasse Platz. Dort geniesst er den ruhigen Moment an der frischen Luft und sieht TIXI schon von Weitem kommen.

TIXI Fahrgast Walter Nebiker und Fahrerin Regula Weber begrüssen sich
Walter Nebiker begrüsst Fahrerin Regula Weber
TIXI Fahrgast Walter Nebiker mit Fahrerin Regula Weber auf dem Weg zum Fahrzeug
… , die ihn zum TIXI Fahrzeug begleitet.

Gut begleitet zur Blutwäsche und zurück

Der 74-Jährige wohnt seit einigen Jahren in einer Pflegewohnung am Ortsrand; herrlich ruhig gelegen mit Blick ins Grüne. Das Gehen fällt ihm zunehmend schwer. In manchen Situationen ist er auf einen Rollator angewiesen. Zudem arbeiten seine Nieren aufgrund einer Erkrankung nicht mehr richtig. Die Termine im Dialysezentrum Hochfelden, das nur wenige Kilometer entfernt liegt, sind deshalb überlebenswichtig für ihn. Jeweils vier Stunden dauern die Behandlungen, bei denen sein Blut von Giftstoffen, überschüssigem Wasser und Stoffwechselabfällen gereinigt wird. Normalerweise würden die Nieren diese Aufgaben übernehmen, in Walter Nebikers Fall machen es Maschinen.

TIXI Fahrgast Walter Nebiker mit Fahrerin Regula Weber bei Ankunft im Dialysezentrum
Regula Weber begleitet Walter Nebiker zum Eingang.
Patienten und Fachkräfte im Dialyseraum Hochfelden
Kurz darauf kann der Patient seinen Dialysetermin wahrnehmen.

TIXI bringt ihn zum Dialysezentrum und fährt ihn danach wieder zurück nach Hause. «Für mich ist das eine einfache, bequeme und günstige Lösung», sagt Walter Nebiker. Vor allem, weil die Dialysetermine körperlich anstrengend sind, schätzt er es, vom Fahrdienst direkt und zuverlässig von Tür zu Tür gebracht zu werden, ohne weite Wege und bei Bedarf mit Unterstützung beim Gehen.

«TIXI ist zuverlässig, bequem und günstig – also eine super Lösung für mich!»

Walter Nebiker TIXI Fahrgast seit 2022

Nach der Dialyse sei er immer etwas «uf de Schnurre» und darum froh, dass TIXI parat stehe, berichtet er ganz offen.

Dass er selbst einen Fahrdienst brauchen würde, hätte Walter Nebiker sich vor Jahren kaum vorstellen können. Damals war der gelernte Automechaniker nämlich derjenige, der andere Menschen hauptberuflich von A nach B brachte. Als Chauffeur eines Reisecars fuhr er zu Zielen in ganz Europa – vom Nordkap über Moskau bis zum Bosporus. Und das noch völlig ohne technische Unterstützung wie Navigationsgerät oder Handy, wie er betont.

Vom Steuer auf den Beifahrersitz

In seinen Augen spiegelt sich noch heute die Begeisterung, wenn er von seinen Fahrten und Erlebnissen berichtet. Fällt es ihm als ehemaligem Profi am Steuer schwer, sich jetzt auf dem Beifahrersitz niederzulassen? «Wenn mir etwas nicht passt, sage ich es dem Fahrer oder der Fahrerin direkt. Aber meistens bin ich sehr zufrieden und sitze entspannt im Auto», erzählt er mit einem Lächeln im Gesicht.

TIXI Fahrgast Walter Nebiker mit Fahrerin Regula Weber im TIXI Fahrzeug
Regula Weber ist eine sichere Fahrerin
TIXI Fahrerin Regula Weber vor einem TIXI Fahrzeug
… und durch nichts aus der Ruhe zu bringen.

Mit TIXI wird Fahren oft zur Nebensache

Fahrerin Regula Weber, die ihn an diesem Tag abholt und nach Hochfelden bringt, kann das bestätigen. Die beiden unterhalten sich unterwegs so gut, dass das Fahren fast zur Nebensache wird. Grund zum Klagen gibt es ohnehin keinen: Die ehemalige Primarschullehrerin sitzt seit über einem Vierteljahrhundert freiwillig für TIXI am Steuer und fährt sehr souverän.

«Ich kann meine Zeit bei TIXI sehr flexibel einteilen, das finde ich toll.»

Regula Weber TIXI Fahrerin

Auch wenn das Parkieren knifflig ist und sie oft rangieren muss, aus der Ruhe zu bringen ist sie nicht. Das merkt auch ihr Fahrgast: Pünktlich und gut gelaunt kommt er zum Dialysetermin. Wenn er die vier Stunden hinter sich hat und erschöpft ist, wartet schon ein anderes TIXI Fahrzeug samt Fahrer:in auf ihn. Darauf kann Walter Nebiker sich stets verlassen. Seit fast drei Jahren, an drei Tagen die Woche.

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