In frühen Stadien merken von Nierenerkrankungen betroffene oft nichts. Wenn sich Müdigkeit, Wassereinlagerungen, Schwindel oder Bluthochdruck zeigen, ist der Schaden aber meist schon fortgeschritten. Deshalb empfiehlt es sich, seine Niere regelmässig in den Check beim Arzt oder der Ärztin zu integrieren.
Einfacher Blut- und Urintest
Fragen Sie bei Ihrem nächsten Arzttermin gezielt nach einem Nieren-Check – der dauert nur wenige Minuten, kann aber entscheidend für Ihre langfristige Gesundheit sein. Ein einfacher Blut- und Urintest reicht meist aus, um Klarheit zu schaffen. Wichtig sind insbesondere:
- Kreatinin und eGFR (geschätzte Filterleistung der Niere)
- Albumin im Urin (zeigt erste Schädigungen)
- Blutdruck – denn hoher Blutdruck belastet die Niere zusätzlich
Diese Werte lassen sich beim Hausarzt oder im Rahmen eines Gesundheits-Check-ups bestimmen. Besonders wichtig ist das für Menschen mit Diabetes, Bluthochdruck, Übergewicht oder familiärer Vorbelastung.
Was Sie selbst tun können
Unsere Nieren arbeiten leise, aber unermüdlich. Es ist nur fair, dass wir ihnen auch die Aufmerksamkeit schenken, die sie verdienen.
- Ausreichend trinken – etwa 1,5 bis 2 Liter Wasser täglich (sofern kein ärztlicher Rat dagegen spricht)
- Salz reduzieren – zu viel Salz erhöht den Blutdruck
- Schmerzmittel sparsam einsetzen – besonders Medikamente wie Ibuprofen oder Diclofenac können die Nieren belasten
- Gesunde Ernährung & Bewegung – beides unterstützt Herz, Gefässe und Nieren zugleich


